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Sehenswürdigkeiten in der historische Altstadt von Bergamo
Bergamo liegt ca. 50km östlich von Mailand und besitzt eine wunderschöne, auf einem Hügel gelegene Altstadt, die zum Bummeln und Shoppen einlädt.
Malerisch liegt die Città Alta wie eine Festung von dicken Stadtmauern umgeben auf einem Hügel. Die Altstadt von Bergamo ist fahrzeugfrei, so dass man in aller Ruhe durch die Gassen bummeln kann.
Zur Oberstadt fährt ein Bus (Linie 1) sowie die Standseilbahn, von der aus man einen wunderschönen Blick über die Poebene hat.
Die Seilbahn endet in Piazza delle Scarpe, wo einst die Schuhmachergilde ihren Sitz hatte.
Durchquert man die Oberstadt auf der "Hauptstraße" gelangt man vorbei an Piazza Vecchia und der Zittadelle durch das Stadttor St. Alessandro zu Colle Aperte, wo eine weitere Standseilbahn weiter hinauf zum Ortsteil San Vigilio führt.
Wussten Sie, dass in Bergamo nach Kriegsende das berühmte Stracciatella-Eis kreiert wurde? Noch heute können Sie in der traditionellen Pasticceria / Gelateria Marianna, die noch immer von den Inhabern geführt wird, das Original genießen.
Ferienwohnung in den Bergen über Bergamo
Ferienwohnung in Castione della Presolana / Dorga im Bergamasco: Abgeschlossenes Grundstück mit Haus mit 2 modern und gemütlich eingerichteten Apartments im Wintersport- und Wanderort am Presolana Pass in ruhiger zentraler Lage. Die beiden Ferienwohnungen in Dorga sind eine preiswerte Urlaubsvariante für ein oder zwei Familien.
Nachdem die Gallier die Etrusker vertrieben hatten, gaben der Ansiedlung auf dem Berg den keltischen Namen Berg Heim. Noch heute heißt Bergamo im bergamaskischen Dialekt Berghem.
Die Stadt auf dem Berg wuchs unter den wechselnden Herrschaften der Römer, Goten, Hunnen, Vandalen, Byzantiner, Langobarden, Franken und Mailänder, ehe sie an die Venezianer fiel, die der Stadt optisch ihren Stempel aufdrückten, den sie heute bewahrt hat.
1561 begann die Errichtung der enormen Venezianischen Stadtmauer, einer Befestigungsablage, die spätere Feinde von einer Belagerung von vornherein abschrecken sollte.
Da sich die Häuser von der Bergkuppe auf die Hänge ausgebreitet hatten, mussten zahlreiche Wohnhäuser und Bauerngüter an den Berghängen abgerissen werden und Tausende Menschen verloren ihr Heim.
Auch religiöse Orte mussten dem Großprojekt weichen, darunter die Kathedrale Sant'Alessandro, des Schutzheiligen von Bergamo, dessen Reliquien in der Kirche aufbewahrt wurden.
Die Folgen sind noch heute im Stadtbild sichtbar: Wohnhäuser wurden aufgestockt und jeder verfügbare Platz wurde für die Gewinnung neuen Wohnraumes genutzt. Nachdem alle Möglichkeiten ausgeschöpft waren, begann die Ansiedlung im unteren Bereich außerhalb der Mauern. Die Unterstadt von Bergamo entstand.
Die Stadtmauer wurde nach 27 Jahren Bauzeit, 1588 fertig gestellt. Sie ist mehr als 6 km lang, an einigen Punkten erreicht sie eine Höhe von 50 m. Die gigantische Mauer wurde jedoch nie militärisch genutzt, diente jedoch ökonomischen Zwecken, z.B. zur Einnahme von Zoll an den Stadttoren.
Durch die Uneinnehmbarkeit ist der mittelalterliche Stadtkern der Città Alta, der Hochstadt, komplett erhalten geblieben. Noch heute vollständig von Stadtmauern umgeben, ist das gesamte Gebiet verkehrsberuhigt und der Zugang erfolgt durch die vier
mittelalterlichen Stadttore:
Sant'Agostino, San Giacomo, Sant'Alessandro und San Lorenzo, später in Giuseppe Garibaldi umbenannt. Die Stadttore tragen das Symbol der "Serenissima", den geflügelten Löwen.
Die Befestigungsanlage der Burg S. Viglio bestand lange vor der Venezianischen Stadtmauer. Vermutlich hatten bereits die Römer hier eine Verteidigungsburg. Zum höhergelegenen Ortsteil San Viglio gelangt man zu Fuß oder bequem mit der Seilbahn San Viglio, die bei Colle Aperte beginnt.
Vom Ortsteil mit der Kirche S. Vigilio hat man eine atemberaubende Rundumsicht; bei guter Sicht blickt man über die Poebene nach Mailand und sieht im Norden das Panorama des Voralpengürtels.
Das Herz der Altstadt von Bergamo ist Piazza Vecchia. Hier befinden sich der Palazzo della Ragione (Justizpalast, heute auch Sitz der Comune), dem Palazzo des venezianischen Stadtvogts und gegenüber der weiße Palazzo Nuovo, Sitz der Bibliothek.
Gemütlich sitzt man in einem der Restaurants oder Bars in wunderbarer Kulisse.
In der Mitte der Piazza Vecchia befindet sich der Contarini-Brunnen, benannt nach einer venezianischen Patrizierfamilie.
Bei schönem Wetter ist es empfehlenswert, mit dem Lift auf den Glockenturm Torre Civica hinauszufahren. Noch heute wird die Tradition gepflegt und um 22:00 Uhr hallen 180 Glockenschläge durch Bergamo, einst das Signal, dass die Stadttore verschlossen wurden.
Passiert man den Palazzo delle Ragione mit dem Wendekreis der Sonnen, befindet man sich in Piazza Duomo mit links dem etwas unscheinbaren weißen Dom und gegenüber der Marmor-Kathedrale Santa Maria Maggiore mit rechts angebauten der Colleoni Kapelle und dem Baptisterium.
Die Kathedrale Santa Maria Maggiore gehört nicht wie üblich der Diozöse, sondern wurde von der Bruderschaft MIA errichtet und unterhalten. Die Misericordia wurde 1265 von zwei Dominikanern gegründet mit der Aufgabe, sich um die Armen und Bedürftigen zu kümmern. Noch heute nimmt diese Bruderschaft einen wichtigen Patz im gesellschaftlichen Leben Bergamos ein. Sponsoren und Erblasser hinterließen Vermögen, das die Einrichtung des Museums Donizetti und den Bau der Kirche ermöglichten.
Die Geschichte der Kirche geht ins 12. Jh. zurück. 1133 wurde das Bergamasco von einer großen Dürre heimgesucht. Es folgten Hungersnot und die Pest. Die Heilige Jungfrau wurde um Hilfe angefleht. 1135 entschied man sich für den Bau einer Kirche, deren Bau 1137 unter dem Bischof von Bergamo begann. Die Basilika ist im romanischen Baustil errichtet, die Fassade trägt Merkmale des lombardisch gotischen Stils.
Da das Gebäude mitten im Herzen von Bergamo, zwischen Piazza Vecchia und Piazza Rosate errichtet wurde, war kein Platz für eine Kirchenfassade im herkömmlichen Stil. So erhielt die Kirche statt dessen zwei Fassaden: Die südliche Fassade mit den weißen Löwen und die nördliche Fassade mit den roten Löwen, die die beiden Säulen des Torbogens stützen. Darüber befinden sich in einer Loggia Heiligenstatuen.
Die Kirche besaß einst fünf Apsiden, von denen heute nur noch zwei existieren.
Eine Apside wurde zerstört, um Platz für die Grabstätte von Bartolomeo Colleoni zu schaffen.
Bedeutende Meisterwerke in der Kirche sind neben den Fresken (darunter der Lebensbaum des Lebensweges von Jesus Christus) das Prozessionskreuz, die wertvollen Gobelin-Wandteppiche und die wunderschönen Intarsienarbeiten von Lotto und Capoferri.
In der Kathedrale befindet sich die Grabstätte von Gaetano Donizetti, ein Werk von Vincenzo Vela 1855.
Bartolomeo Colleoni (1395/1380-1475) war ein erfolgreicher Söldnerführer, der durch seinen Dienst in verschiedenen Heeren zu Reichtum gekommen war, kämpfte er doch jeweils auf der Seite, die ihn am besten dafür bezahlte.
Vor seinem Tod gab er 1470 den Auftrag der Errichtung einer Kapelle als Mausoleum für sich selbst. Es sollte sich an der schönsten Stelle der Stadt befinden. Dort befand sich jedoch bereits die Kathedrale S. Maria Maggiore. Durch eine Feuer wurde die nördliche Apside der Kirche zerstört, exakt an dem Platz, den Bartolomeo Colleoni sich für seine Kapelle geplant hatte.
Der Bau der Kapelle wurde Giovanni Antonio Amadeo erbaut, dem bekannten Architekten, der ebenfalls die Kartause von Pavia projektiert hatte. Kurz vor der kompletten Fertigstellung der Kapelle starb Colleoni im hohen Alter von 75 bis 80 Jahren (sein genaues Geburtsjahr ist nicht belegt). Die Kapelle ist ein bedeutendstes Zeitzeugnis der Renaissance in der Lombardei. Gegenüber der Kapelle befindet sich der Dom von Bergamo.
Der Dom ist seinem Schutzpatron Sant. Alessandro gewidmet. Die Errichtung begann Mitte des 15. Jh. auf dem Gund der ehemaligen Kirche San Vincenzo.
Die Dom besteht aus einem Hauptschiff. Die Kreuzkapelle beherbergt ein Heiliges Kreuz aus dem 16. Jh.
Das Baptisterium, das sich rechts vor der Kirche neben der Colleoni Kapelle steht, befand sich einst im Hauptschiff der Kathedrale. Es wurde 1340 von Giovanni da Campione geschaffen.
Im 17. Jh. wurde es zerlegt und erst 1889 an seinem jetzigen Platz auf einen Betonsockel wieder aufgebaut.
Das Baptisterium ist ein kleines achteckiges Gebäude, das mit roten Säulen aus Veroneser Marmor umgeben ist. Im Inneren befinden sich neben dem achteckigen Taufbecken die Statuen von San Giovanni Battista und Giovanni da Campione, die Wände sind mit Geschichten aus dem Leben von Jesus Christus dekoriert.
Rechts von der Piazza geht es hinauf zur Rocca, vorbei an der kleinen Kirche San Rocco aus den Jahr 1513. Auf dem höchsten Hügel befindet sich der Hügel S. Eufemia, wo sich bereits die ersten Einwohner Bergamos, die Kelten im 4. Jahrhundert vor Chr. niedergelassen hatten. Die dann folgenden Römer haben den Komplex weiter militärisch ausgebaut und einen Altar für Giove gewidmet, wo die Kirche di St. Eufemia im Jahr 1006 errichtet wurde. Die heutige Struktur der Burg mit den 4 Türmen stammt aus den Jahren 1331-1336.
Donizetti-Museum - Das Museum zeigt Stationen und Ausstellungsstücke aus dem Leben des berühmtesten Sohnes von Bergamo, des Musikers und Komponisten Gaetano Donizetti (1797-1848). Er entstammte einem armen Elternhaus, das sich keine Ausbildung hätte leisten können. Dank seines Förderers, des Ingolstädters Johann Simon Mayr, erhielt der begabte Gaetano eine Musikausbildung. Donizetti hinterlie´69 Opern, Kammerkonzerte und Kirchenmusik.
Naturwissenschaftliches Museum: Besonders bemerkenswert: Im jahr 2001 wurde im Val Borlezza ein 700.000 Jahre altes Hirschskelett gefunden. Die Saurierabteilung beherbergt das älteste Exemplar, einen Flugsaurier Pterosaurs (Eudimorphodon ranzii), der vor über 200 Mio Jahren auf der Erde lebte. Das Skelett des Jungtieres wurde bei Cene im Val Seriana (BG) gefunden. Museum "Enrico Caffi"
Archäologisches Museum in der Zittadelle mit Ausstellungsstücken ab dem neolitischen Zeitalter
Pinakothek in der Unterstadt Accademia Carrara Pinakothek Carrara
Botanischer Garten in Largo Colle Aperte
Führungen für Gruppen
Für Gruppen ist es unbedingt empfehlenswert, die Stadt während einer geführten Tour zu entdecken. Qualifizierte Guides bringen Ihnen Sehenswertes und Wissenswertes in einer netten Art nahe.
Deutschsprachige Stadtführung in Bergamo für Gruppen: Die klassische Tour beinhaltet die Besichtigung der Oberstadt - Città Alta. Mit dem Anblick der immensen Venezianischen Stadtmauern erreicht man die Hochstadt. In den engen mittelalterlichen Gassen fühlt man die Atmosphäre der Vergangenheit und trifft auf Zeitzeugnisse der Menschen, die hier einst lebten: Adlige, Händler, Ordensbrüder, Musiker, Maler, Bildhauer, Architekten. So erreicht man das monumentale Zentrum von Piazza Vecchia und Piazza del Duomo, wo die Basilika Santa Maria Maggiore und die Colleoni Kapelle besichtigt werden. Der Rundgang endet bei Rocca, von der aus sich ein wunderbares Panorama auf die Umgebung eröffnet.
Stadtführungen Bergamo für Gruppen Preise und Buchung
Bergamo City Sightseeing Trip From Milan
5 Stunden Starting from 55,00 ? per person
Spend an afternoon exploring Bergamo's 'Citta Alta' on this guided city tour with return transfers from Milan. Founded on a hill in the protohistoric age, Bergamo's old town remains perched on a hill, enclosed by walls, while the modern city center sprawls across the plains below.
Ausflug für Individualtouristen
Von Mailand aus werden an jedem Montag Nachmittagstouren im Bus angeboten mit italienisch-englischsprachiger Führung durch Bergamo.
Beginn der Tour 14:00 Uhr in der Nähe des Castello Sforzesco Mailand, Dauer 5 Stunden
Die Touren sind für Individualtouristen hier buchbar.
Mit der MilanoCard genießen Sie Vergünstigungen für den öffentlichen Airporttransfer.
Milan Airport Private Arrival Transfer
60 Minuten Starting from 50,00 ? per person
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