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Cremona
Bekannt ist die 80 km südöstlich von Mailand gelegene Stadt Cremona durch ihre Tradition im Geigenbau. Namen, wie Stradivari, Amati und Guaneri machten die Stadt berühmt.

Ausgangspunkt für eine kleine Stadtbesichtigung Cremona ist der Domplatz mit seinen einladenden Caffès, von denen man den wunderbaren Blick auf den Dom mit seinem 111 m hohen Glockenturm TORRAZZO genießen kann. 487 Stufen führen auf den Torrazzo empor, wo der Besucher einen Blick in den Raum mit dem astronomischen Uhrwerk werfen kann, das 1853 von Divizioli geschaffen wurde. Belohnt wird man außerdem mit einem herrlichen Rundblick aus der Höhe über Cremona.
Der Dom selbst ist ein eindrucksvolles Beispiel römisch - lombardischer Baukunst, das 1107 begonnen wurde. Die faszinierende Domfassade ist mit mehrfarbigem Marmor verkleidet. Im Inneren des Doms findet man großartige Kunstwerke und Freskenmalereien, u.a. die Geschichte von Maria und Jesus in Bildern von Beccaccino (1514 - 1522).
Die achteckige Taufkappelle aus dem Jahr 1167 mit ihrer mächtigen Kuppel beherbergt ein Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert.
Die "Loggia dei Militi" befindet sich auf der benachbarten Piazza dal Comune. Beeindruckend ist die offene Bogenstruktur. Der einzige Saal diente den Versammlungen der Kommandatur der Zivilmiliz.
Unbedingt zu empfehlen ist ein Besuch des Geigenbauermuseums, wo echte Stradivari zu besichtigen sind. Das Stradivari-Museum stellt mit seinen über 700 Exponaten eine repräsentative Auswahl der Geigenbauerkunst der Werkstätten Antonio Stradivaris.
Museo Civico Stradivariano, Via Ugolani Dati, 4 in Cremona