Kulturstädte der Lombardei

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Nur wenige Kilometer nördlich von Mailand liegt Monza. Die am Lambro gelegene Stadt mit ihren heute 122 000 Einwohnern wurde erstmalig im Jahre 50 v.Chr. von den Kelten besiedelt.

Torre Arengario
Torre Arengario, 1300
Monza
Monza

Dort wo sich die Brücke Ponte dei Leoni befindet, hatten die Römer einst die 70 m lange und 4 m breite Brücke Ponte di Arena gebaut, die damals größte Brücke der Lombardei.

Die nördlich von Mailand gelegene Stadt verschmilzt immer mehr mit der Metropole.

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Reiseführer Monza

Eine großzügige Fußgängerpassage im historischen Zentrum, der Dom von Monza aus dem 14. Jh. mit der Schatzkammer des Museo Serpero im Dom, wo sich die langobardische Eisenkrone (Corona del Ferro, 9. Jh.) befindet, lohnen einen Besuch.

Der Dom von Monza

Der Dom von Monza
Der Dom von Monza

Der Dom von Monza wurde im VI Jahrhundert von Königin Teodolinda gegründet und ist

San Giovanni Battista, dem Schutzpatron der Stadt Monza, gewidmet.

Mitten im historischen Zentrum von Monza befindet sich der Dom mit seiner eindrucksvollen zweifarbigen Marmorfassade. Er wurde auf der Ruine des antiken "Oracolum" erbaut. Nach zahlreichen Rekonstruktionen und Umbauten erhielt der Dom zwischen 1890 und 1902 seine jetzige Gestalt. Der Glockenturm stammt vom Anfang des 16. Jahrhunderts.

Dom Monzas
Dom von Monza mit dem Baum des Lebens

Der Dom ist in 3 Schiffe unterteilt, die durch zylindrische und achteckige Säulen voneinander getrennt sind mit capitelli im romanischen Stil mit fantasievollen Tieren. Der hauptaltar ist das Werk von Andrea Appiani.

Die seitlichen Kappellen und die Apsiden sind komplett mit Fresken bemalt. Berühmt wurde die Kappelle der Teodolinda, die von Zavattari bemalt wurde. In dieser Kappelle ist die Krone Ferrea aufbewahrt, ein wertvoller Schmuck der Goldschmiedekunst der späten römischen Periode. Er ist Teil des bewachten Schatzes, der im Dommuseum (oder auch Museum Serpero, nach dem großzügigen Spender genannt) aufbewahrt wird.

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